Burton Custom Camber im Test
Das Burton Custom Camber ist der langjährige Klassiker unter den All-Mountain-Boards und richtet sich an fortgeschrittene bis sehr gute Fahrer, die ein Board für möglichst viele Situationen am Berg suchen. Die Kombination aus Directional Shape, klassischem Camber und Twin Flex sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis aus Kantengriff, Pop und Zugänglichkeit. Größte Stärken sind seine Vielseitigkeit und der direkte, aber noch verzeihende Charakter. Kleinere Schwächen zeigt es lediglich bei maximal aggressivem High-Speed-Carving, wo spezialisiertere Boards wie das Custom X noch eine Schippe drauflegen.
Zum Testbericht Einzeltest · SnowBurton Custom X Camber im Test
Das Burton Custom X Camber ist das selbsterklärte Topmodell der Custom-Familie und richtet sich ausschließlich an sehr gute bis professionelle Fahrer. Mit Dragonfly-Core, durchgehender Carbon-Lage und steifem Flex ist es kompromisslos auf Geschwindigkeit, Präzision und Power getrimmt. Wer technisch stark genug ist, das Board wirklich zu fordern, bekommt eine der reaktionsfreudigsten Konstruktionen im aktuellen Burton-Line-up.
Zum Testbericht Einzeltest · SnowBurton Process Camber im Test
Das Burton Process Camber ist der Freestyle-Spezialist im Burton-Line-up und richtet sich an Intermediate- bis Advanced-Fahrer, die Pop, Tricks und spielerisches Handling über alles stellen. Mit True-Twin-Shape, PurePop Camber und einem angenehm zugänglichen Flex lässt es sich leichtfüßig für Spins, Sidehits und Switch-Fahren einsetzen. Die größte Stärke liegt in seiner unkomplizierten Ansprache bei niedrigem bis mittlerem Tempo, während ihm bei sehr hoher Geschwindigkeit spürbar die Reserven eines steiferen Boards fehlen.
Zum Testbericht Einzeltest · SnowCapita DOA im Test
Das Capita DOA (Defenders of Awesome) positioniert sich als sehr ausgewogenes Resort-Board mit klarem Freestyle-Einschlag. True Twin, das Resort-V1-Profil und ein zugänglicher Twin Flex von 5,5 von 10 sorgen für eine Kombination aus Pop, Kantengriff und unkompliziertem Handling, die sich besonders bei Sidehits, Jumps, Switch und aktivem Pistenfahren auszahlt. Wer maximale High-Speed-Stabilität sucht, findet im eigenen Capita-Line-up mit dem Super DOA. eine passendere Option – für den vielseitigen Resort-Alltag ist das DOA dagegen ein äußerst überzeugender Begleiter.
Zum Testbericht Einzeltest · SnowCapita Super DOA im Test
Das Capita Super DOA ist die konsequente Weiterentwicklung des regulären DOA für alle, denen der Grundcharakter gefällt, die aber mehr Response und Stabilität einfordern. Es bleibt Freestyle-orientiert und Switch-tauglich, fühlt sich bei Speed und kräftigen Turns aber spürbar erwachsener und präziser an. Wer technisch bereits weit fortgeschritten ist und Freestyle mit anspruchsvollem Resort-Riding verbinden möchte, findet hier eines der überzeugendsten Boards im Capita-Line-up – für Einsteiger oder reine Gelegenheitsfahrer ist es dagegen unnötig fordernd.
Zum Testbericht Einzeltest · SnowGoodboards Wooden im Test
Das Goodboards Wooden hebt sich schon auf den ersten Blick von der Masse der Serienboards ab: ein Topsheet aus Rotkern-Esche, klassischer Camber und eine Basalt-/Carbon-Kevlar-Verstärkung ergeben ein Board, das Materialqualität und präzises Handling in den Mittelpunkt stellt. Wer europäische Fertigung, hochwertige Naturmaterialien und ein direktes, kontrolliertes Fahrgefühl auf der Piste schätzt, findet hier einen der eigenständigsten Kandidaten im gesamten Testfeld – verspielte Freestyle-Fans werden dagegen eher zu anderen Boards greifen.
Zum Testbericht Einzeltest · SnowJones Aviator 2.0 im Test
Das Jones Aviator 2.0 ist die klare Ansage im eigenen Line-up an alle, die Piste, Speed und Carving über alles stellen. Mit Full Camber, steifem Flex und einer Konstruktion aus Triax Fiberglass sowie Bcomp Carbon Flax Stringer liefert es genau die Präzision und Stabilität, die man von einem echten Performance-Resort-Board erwartet. Wer technisch stark genug ist, das Board aktiv zu fordern, wird mit außergewöhnlichem Kantengriff und hohem Pop belohnt – für tiefen Powder, lockeres Jibbing oder entspanntes Cruisen bei niedrigem Tempo ist es dagegen klar nicht gemacht.
Zum Testbericht Einzeltest · SnowJones Frontier 2.0 im Test
Das Jones Frontier 2.0 wurde für die Saison 2026 grundlegend überarbeitet und positioniert sich nun als zugänglicher Freeride-/All-Mountain-Daily-Driver. Directional Shape, Taper und ausgeprägter Rocker sorgen für sehr guten Auftrieb im Powder und eine spürbar einfache Turn-Einleitung, während der weiche bis mittlere Flex das Board auch für weniger erfahrene Fahrer zugänglich macht. Wer regelmäßig abseits der Piste unterwegs ist und dabei nicht ständig kämpfen möchte, findet hier ein Board mit klarer Berufung – nur bei sehr hohem Tempo zeigt sich der weiche Aufbau von seiner empfindlicheren Seite.
Zum Testbericht Einzeltest · SnowJones Mountain Pro im Test
Das Jones Mountain Twin Pro übernimmt den Grundgedanken des regulären Mountain Twin und dreht spürbar an der Performance-Schraube. Mit einem deutlich strafferen Flex von 8 von 10, Basalt-Layup und Koroyd-Dämpfung liefert es mehr Druck auf der Kante, mehr Stabilität bei Tempo und eine direktere Kraftübertragung. Wer kräftig und technisch sauber fährt, bekommt hier ein Board, das genau darauf mit spürbar mehr Response antwortet – wer eher entspannt cruisen möchte, ist mit dem Basismodell besser bedient.
Zum Testbericht Einzeltest · SnowJones Mountain Twin im Test
Das Jones Mountain Twin ist der Allrounder in der Modellreihe und richtet sich an Fahrer, die mit einem einzigen Board möglichst viele Facetten des Bergs abdecken möchten. Die Kombination aus Directional-Twin-Shape, CamRock-Profil und einem ausgewogenen Flex von 6 von 10 macht es zu einem echten One-Board-Quiver: Piste, Sidehits, Park, Switch und Powder funktionieren allesamt überzeugend. Größte Stärke ist genau diese Vielseitigkeit, während es bei absolutem High-Speed-Charging und in sehr tiefem Powder erwartungsgemäß nicht ganz an die spezialisierteren Geschwister aus dem eigenen Line-up herankommt.
Zum Testbericht Einzeltest · SnowNitro Team Pro im Test
Das Nitro Team Pro nimmt das bewährte Team-Konzept und dreht spürbar an der Performance-Schraube. Mit einem Flex von 8 von 10, True Camber und Reflex Core Profile liefert es mehr Pop, mehr Response und mehr Geschwindigkeit als das reguläre Team, verlangt dafür aber auch deutlich mehr aktiven Input. Wer schnelle Turns und große Sprünge sucht und bereit ist, dem Board die nötige Power entgegenzubringen, bekommt hier eines der leistungsstärksten All-Mountain-Boards im Nitro-Line-up – für entspanntes Cruisen ist es dagegen klar nicht gemacht.
Zum Testbericht Einzeltest · SnowNitro Team im Test
Das Nitro Team verkörpert den klassischen, kraftvollen All-Mountain-Ansatz: Directional Twin, True Camber und ein Flex von 7 von 10 sorgen für ein Board, das auf Stabilität, Kantengriff und Speed ausgelegt ist, dabei aber genug Vielseitigkeit für Park, Sidehits und Switch mitbringt. Wer gerne direkt und kraftvoll fährt, findet hier einen echten One-Board-Quiver für ambitionierte Resort-Tage – wer eher entspannt und verspielt unterwegs sein möchte, wird das Team streckenweise als anspruchsvoll empfinden.
Zum Testbericht Vergleich · SnowBurton Custom vs. Capita DOA
Wer ein Snowboard sucht, das auch bei hohem Tempo die Nerven behält und beim Carven pures Vertrauen vermittelt, landet beim Burton Custom. Wer dagegen den Berg lieber als Spielplatz begreift, gerne über Sidehits fliegt, Sprünge sucht und auch mal switch unterwegs ist, findet im Capita DOA das deutlich verspieltere Gegenstück. Beide Boards sind waschechte All-Mountain-Allrounder – nur mit spürbar unterschiedlichem Charakter.
Zum Testbericht Vergleich · SnowBurton Custom vs. Custom X
Selten liegen zwei Boards aus demselben Hause so nah beieinander und fühlen sich am Ende doch so unterschiedlich an. Burton Custom und Custom X tragen zwar denselben Namen, verfolgen im Detail aber zwei ziemlich eigenständige Ideen davon, was ein gutes All-Mountain-Board ausmacht. Nach mehreren Tagen mit beiden Brettern unter den Füßen lässt sich der Unterschied klar benennen.
Zum Testbericht Vergleich · SnowJones Frontier vs. Burton Process
Nicht jedes Duell auf dieser Piste ist ein Duell im klassischen Sinn – manchmal treffen einfach zwei Boards mit völlig unterschiedlichem Lebensziel aufeinander. Genau das gilt für das komplett überarbeitete Jones Frontier 2.0 und das freestylelastige Burton Process. Während das eine seine Berufung im weichen, unkomplizierten Erkunden des ganzen Bergs sieht, dreht sich beim anderen alles um Pop, Tricks und spielerisches Handling. Nach etlichen Runs mit beiden Modellen zeichnet sich ein klares Bild ab.
Zum Testbericht Vergleich · SnowJones Mountain Twin vs. Burton Process
Manche Board-Duelle drehen sich um Nuancen, andere um eine grundverschiedene Lebenseinstellung auf dem Schnee. Das Jones Mountain Twin und das Burton Process gehören klar zur zweiten Kategorie. Auf dem Papier trennt beide nur ein paar Millimeter Flex und ein etwas anderer Shape – auf der Piste liegen zwischen ihnen Welten.
Zum Testbericht Vergleich · SnowNitro Team vs. Bataleon Goliath
Zwei Boards, zwei völlig verschiedene Antworten auf dieselbe Frage: Wie baut man das perfekte All-Mountain-Board? Nitro und Bataleon gehen dabei bewusst unterschiedliche Wege, und genau dieser Kontrast macht den heutigen Vergleich so aufschlussreich. Nach etlichen Tagen auf beiden Brettern wissen wir genau, wo die Reise mit jedem der beiden hingeht.
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