Kaum ein anderer Sport lässt dich die Freiheit auf dem Berg so genießen wie Snowboarden. Da die unterschiedlichen Bereiche des Bergs ganz unterschiedliche Anforderungen stellen, gibt es Snowboards, die auf einen Bereich spezialisiert sind, und solche, die mehrere Bereiche gut abdecken.
Welche Snowboard-Typen gibt es?
Allmountain-Snowboards sind die vielseitigsten Boards am Markt – geeignet für Piste, Tiefschnee und Snowpark gleichermaßen. Die ausgewogene Mischung aus Flexibilität und Stabilität macht sie fehlerverzeihend und ideal, wenn du dich nicht auf einen Fahrstil festlegen willst. Gerade für Einsteiger, die verschiedene Bereiche erkunden möchten, eine gute Wahl.
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Freeride-Snowboards sind für unpräpariertes Gelände gebaut: ein direktionales Shape mit längerer, breiterer Nose sorgt für Auftrieb im Tiefschnee, ein steiferer Flex für Kontrolle bei hohem Tempo und in anspruchsvollem Terrain. Empfehlenswert, wenn du mehr als 70 % deiner Zeit abseits der Piste unterwegs bist.
Freestyle-Snowboards sind auf Tricks im Park ausgelegt – Kicker, Rails, Halfpipe. Kennzeichnend sind ein symmetrisches Twin-Tip-Shape (Fahren regular und switch gleich gut möglich), weicher bis mittlerer Flex und eine leichte, wendige Bauweise. Meist etwas kürzer gefahren für einfachere Drehungen.
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Splitboards lassen sich der Länge nach in zwei Hälften teilen – so kannst du mit einer speziellen Bindung und Fellen den Berg aus eigener Kraft hochsteigen, statt mit abgeschnalltem Board zu laufen. Am Gipfel wird das Board wieder zusammengesetzt; das Shape orientiert sich an Freeride-Boards (breiter, mehr Auftrieb im Tiefschnee). Die meisten Splitboard-Bindungen sind mit gewöhnlichen Snowboard-Boots kompatibel. Auf präparierten Pisten machen moderne Splitboards ebenfalls eine gute Figur, kommen aber nicht an die Performance eines reinen Carving-Boards heran.
Worauf solltest du bei der Wahl achten?
Flex: bestimmt die Härte des Boards. Weicher Flex = fehlerverzeihend, ideal für Anfänger und Freestyle. Härterer Flex = mehr Kontrolle bei hohem Tempo, ideal für Freerider und Carver.
Shape: Twin-Tip ist symmetrisch und fährt in beide Richtungen gleich gut; Directional hat eine längere Nose als Tail und ist auf Geschwindigkeit bzw. Tiefschnee optimiert.
Profil:
- Camber: gewölbtes Profil, viel Kantengriff und Stabilität.
- Rocker: aufgebogenes Profil, sehr wendig und einfach zu fahren.
- Hybrid: Kombination aus beidem, vielseitiges Fahrverhalten.
Länge und Breite: hängen von Körpergröße, Gewicht und Einsatzbereich ab. Längere Boards bieten mehr Stabilität bei hohem Tempo, kürzere sind drehfreudiger. Die Breite sollte zu deiner Schuhgröße passen, damit die Boots nicht über den Rand hinausragen.
Damen-Snowboards
Speziell auf den weiblichen Fahrstil abgestimmt: schmalere Taille und geringeres Gewicht für leichteres Handling, weicherer bis mittlerer Flex passend zu geringerem Körpergewicht, sowie oft leichtere Kernmaterialien und angepasste Dämpfung – bei gleichzeitig eigenständigem Design.
Tipp: Wähle die Länge passend zu Körpergröße und Gewicht, und überlege dir vorab ehrlich, wo du am meisten unterwegs sein wirst – Piste, Park oder Tiefschnee. Wir beraten dich gerne im Shop zum passenden Modell.