Neben Ski bzw. Snowboard, Schuhen, Helm und Bekleidung gehört noch einiges an Zubehör zu einer guten Ausrüstung – hier die wichtigsten Punkte im Überblick.
Ski-Stöcke
Stöcke unterstützen dich beim Anschieben, geben Balance und Stabilität im steilen Gelände und fördern eine korrekte Haltung – besonders beim Carving und im Tiefschnee.
Die richtige Länge: Stock verkehrt herum auf den Boden stellen und unter dem Teller festhalten – dein Ellbogen sollte dabei einen 90-Grad-Winkel bilden.
Griffe & Schlaufen: ergonomisch geformt für Komfort auf langen Fahrten, mit verstellbaren Schlaufen für sicheren Halt.
Teller & Spitzen: kleinere Teller eignen sich für präparierte Pisten, größere Teller bieten im Tiefschnee mehr Halt; robuste Spitzen sind wichtig für Grip auf Eis.
Ski-Protektoren
Ursprünglich aus dem Freeride- und Freestyle-Bereich, sind Protektoren heute auch auf normalen Pisten empfehlenswert – ein Sturz ohne Protektor kann schnell zu ernsteren Verletzungen führen. Wie beim Helm ist die richtige Größe entscheidend, sonst funktioniert der Schutz nicht optimal.
- Protektoren-Westen: liegen eng am Körper an und verrutschen nicht.
- Rückenprotektoren: mit Bändern und Bauchgurt fixiert, luftiger und weniger schweißtreibend.
Ski-Handschuhe
Genauso wichtig wie deine Ski selbst: Sie schützen vor Kälte (Isolationsmaterialien wie Thinsulate oder Primaloft), vor Nässe (z. B. Gore-Tex-Membranen) und vor Verletzungen durch verstärkte Handflächen und Fingerbereiche.
Handschuh-Typen:
- 5-Finger-Handschuhe: beste Bewegungsfreiheit, Standard für die meisten Skifahrer.
- Fäustlinge: wärmer durch gemeinsame Kammer, weniger Fingerfreiheit.
- 3-Finger-Handschuhe: Kompromiss aus Wärme und Beweglichkeit.
- Liner: günstige Unterziehhandschuhe zum Aufwerten bestehender Handschuhe.
- Rennhandschuhe: robust und verstärkt für hohe Belastung.
- Tourenhandschuhe: Balance aus Atmungsaktivität und Bewegungsfreiheit fürs Backcountry.
→ So findest du den perfekten Ski-Handschuh
Rucksäcke
- Tagesrucksack (10–20 l): kompakt und leicht, ideal für Snacks und Wasser auf der Piste.
- Tourenrucksack (20–40 l): viel Stauraum für Eispickel, Steigeisen und Ski-/Snowboard-Befestigung.
- Freeride-Rucksack: oft mit ABS-Lawinen-Airbag-System sowie Platz für Sonde, Schaufel und weitere Sicherheitsausrüstung – kann im Ernstfall Leben retten.
Ski-Taschen
Für den Transport auf Reisen wichtig:
- Einzel-Ski-Tasche: für ein Paar Ski.
- Ski-Tasche für mehrere Ski: wenn mehr als ein Paar mitreist.
- Ski-Tasche mit Rollen: ideal für Flugreisen und längere Transportwege.
Größe: Die Tasche sollte die Skilänge um maximal 10 cm überschreiten (Beispiel: 165 cm Ski → max. 175 cm Tasche), sonst hängt sie durch. Achte zusätzlich auf eine gute Balance zwischen Polsterung (Schutz) und Gewicht (v. a. bei Flugreisen).
Tipp: Nicht sicher, welches Zubehör für deinen Einsatzbereich sinnvoll ist? Wir beraten dich gerne bei uns im Shop.