Helm und Brille zählen zur wichtigsten Sicherheitsausrüstung auf der Piste – und sollten deshalb nicht nach Style, sondern nach Passform gewählt werden.
Ski-Helm-Typen im Überblick
- Helm mit Ohrpolstern: der verbreitetste Typ, wärmt die Ohren und bietet zusätzlichen Schutz bei Stürzen; manche Modelle integrieren sogar Kopfhörer.
- Halbschalenhelm: deckt Ober- und Hinterkopf ab, meist gut belüftet und sehr komfortabel für ganztägiges Tragen.
- Vollschalenhelm: deckt auch die Ohren mit Hartschale statt Polster ab – maximaler Schutz, verbreitet im Rennsport und bei schnellen Fahrern.
- Visierhelm: mit integriertem Visier statt separater Brille, schließt lückenlos ab und ist besonders für Brillenträger geeignet. Gläser sind wechselbar wie bei einer normalen Ski-Brille.
- Freeride-Helm: besonders robust, mit zusätzlicher Abdeckung am Hinterkopf, guter Belüftung für Aufstieg und Abfahrt – optimal in Kombination mit einer Goggle.
- MIPS-Helme: erkennbar am gelben Aufkleber, reduzieren Rotationskräfte bei schrägen Aufprallen und schützen so zusätzlich vor Gehirnverletzungen.
- Junior-/Kinderhelme: leichter, kindgerecht geformt, oft in auffälligen Farben für bessere Sichtbarkeit auf der Piste.
Die richtige Helmgröße finden
- Kopfumfang messen: Maßband ca. 1 cm über den Augenbrauen um den Kopf legen.
- Größentabelle prüfen: jeder Hersteller (Head, Atomic, POC u. a.) hat eigene Tabellen.
- Anprobieren: fester Sitz ohne Drücken, darf beim Kopfschütteln nicht verrutschen.
- Tragetest: Helm länger aufsetzen und auf Druckstellen prüfen.
Ski-Brillen
Eine gute Ski-Brille ist mehr als ein Accessoire: Sie schützt vor UV-Strahlung (hochwertige Gläser blockieren bis zu 100 % UVA/UVB), sorgt bei jedem Wetter für klare Sicht, schützt vor Wind und Schnee und verstärkt Kontraste – wichtig, um Unebenheiten der Piste frühzeitig zu erkennen.
Worauf beim Kauf achten?
- Passform & Tragekomfort: muss bündig mit deinem Helm abschließen, ohne Luftzug oder Druckstellen – da du sie den ganzen Tag trägst.
- Belüftung & Beschichtung: verhindert Beschlagen und übermäßiges Schwitzen unter der Brille.
- Wechselbare Gläser: ideal sind zwei Gläser – eins für Sonne mit klarer Sicht, eins für Schlechtwetter mit kontrastverstärkender Wirkung.
- Glasfarbe: Gelb/Orange eignen sich für bewölkte Tage, dunklere Gläser für Sonne; polarisierte oder verspiegelte Gläser reduzieren Blendung bei grellem Licht.
Tipp: Helm und Brille sollten immer gemeinsam anprobiert werden, damit sie lückenlos ineinander übergehen. Wir beraten dich gerne bei uns im Shop zur passenden Kombination.