Flysurfer Sonic 3 Testbericht


Man kennt es von Flysurfer nicht anders, bis diese Marke etwas neues heraus bringt kann es immer ein bisschen dauern aber meistens ist es dann eine wirkliche Granate, welche eine tatsächliche Verbesserung zum vorigen Modell darstellt und nicht nur die Farbe und das Design verändert wurden. Dies ist auch mit dem Flysurfer Sonic 3 der Fall! Was sich jedoch genau getan hat und wie sich der neue Sonic 3 auf dem Wasser schlägt erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

Material, Verarbeitung und Qualität

Die Verarbeitung, sowie auch die Qualität stechen beim Flysurfer Sonic 3 wieder einmal aus der Masse heraus, hier wurde wirklich auf jedes noch so kleine Detail geachtet und man merkt, das dieser Kite/Softkite bis in die kleinste Spitze ausgereift ist. Flysurfer verwendet für den Sonic 3 auf der Vor- und Rückseite zwei unterschiedliche  Tücher, was jedoch einen tieferen Sinn verfolgt. Auf der Rückseite des Kites wird das klassische X-Light Tuch verbaut, welches extrem leicht und steif ist, welches für ein sehr gutes Bar Feedback und eine direkte Steuerung sorgt. Da der Sonic 3 jedoch nicht nur für den Voll Profi gedacht ist werde auf der Vorderseite das DLX+ Tuch verwendet, welches den Kite robuster macht, falls dieser mal abstürzt. 

Fahreigenschaften auf dem Wasser

In den vergangen Jahren war oftmals bereits der Start ein Hindernis mit dem Sonic, durch die überarbeitet Lufteinlässe fällt dieser jedoch mit dem Sonic 3 deutlich leichter und macht es somit auch Anfänger möglich gefahrlos aufs Wasser zu kommen. In erster Linie fällt direkt das Bargefühl auf, dieses ist deutlich direkter geworden und ähnelt den Bargefühl eines Tubekites, einzig alleine der Flysurfer Soul legt hier eine noch bessere Performance hin.

Auf dem Twintip fällt direkt der extrem gute Grundzug und das massive Low End des Kites auf, hier ist der Sonic wirklich das Maß der Dinge. Aber auch beim ersten Sprung kommt man wirklich ins staunen, mit diesem Kite erwartet Dich eine unglaubliche Hangtime, welche grade die Old School Freunde in Ekstase versetzt. Hier fällt besonders auf, dass es aufgrund des direkteren Barfeelings, deutlich einfacher geworden ist den Absprung zu finden.

Aber der Sonic 3 kann nicht nur mit dem Twintip glänzen, sonder auch auf der Hydrofoil. Grade für denjenigen, der auf hohe Geschwindigkeiten steht ist der Sonic 3 genau der richtige Kite. Kaum eine anderer Softkite bietet dir so ein sensationelles Potential an Geschwindigkeit, hier kommst eher Du an deine Grenze als der Kite. Besonders fällt aber auch für den Hobby Hydrofoil Fahrer auf, dass man bei den Manövern die Kraft der Sonics deutlich besser dosieren kann und man auch ein deutlich besseres Feedback bekommt.

Fazit

Der Sonic 3 ist auch weiterhin ein Kite, welcher für ambitionierte Kiter, welche entweder die größte mögliche Hangtime, oder einen neunen Geschwindigkeitsrekord auf der Hydrofoil suchen. Im Gesamten muss man jedoch sagen, dass der Sonic 3 eine wirkliche Verbesserung zum Vorgänger geworden ist und die ganze Handhabung angenehmer und leichter geworden ist, sodass dieser Kite nun auch für die breite Masse zugänglich ist. Wer jedoch Softkite Einsteiger ist ist mit dem Flysurfer Soul besser bedient, da dieser in der gesamten Handhabung nochmals leichter ist.


Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.