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Goodboards Bonobo Wakeboard Testbericht

Goodboards beschriebt das Bonobo als mittel harten Allrounder, welcher einen großen Einsatzbereich hat und viele Wakeboarder glücklich machen soll. Ob dies Goodboards gelungen ist, erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

Im ersten Moment macht das Bonobo direkt einen einen sehr guten Eindruck, die Qualität stimmt und die Verarbeitung fühlt sich sehr gut an. Man findet bei diesem Wakeboard wirklich keinerlei Mängel oder Verarbeitungsfehler. Auf der Oberseite des Bonobos findet Ihr 16 M6 Inserts, welche dir viele verschiedene Möglichkeiten geben deine Wakeboard Bindungen auf dem Board zu montieren. Auch diese sind sehr fein in das Wakeboard eingearbeitet, sodass sie sehr stabil und robust sind. Auf der Unterseite des Bonobos findet man eine dicke und sehr robust wirkende Grindbase, sowie eine sehr starke ABS Kante an den Rails des Boards.

Hinter dem Cable spürt direkt wie verspielt und wendig das Goodboards Bonobo ist. Durch den flachen Bauch des Wakeboards ist es super leicht zu drehen, sodass auch Anfänger das Board sehr schnelle drehen können ohne zu verkanten und zu stürzen. Dieser flache Bauch macht das Board auf den Obstacle sehr verspielt, da sich ohne großen Kraftaufwand eine Rotation, bzw. eine Drehung einleiten lässt. Hierbei kommt dem Board auch der weiche Flex im Tip und Tail zugute, da es somit besonders einfach ist, die ersten Tricks zu lernen und sich schnell zu verbessern.

Jedoch ist das Bonobo nicht komplett flach, sondern hat jeweils im Tail und im Tip Chanels welche dir genau das Maß an Stabilität bieten das Du benötigst. Grade wenn man die ersten Male über einen Kicker fährt und die Landungen noch nicht so ganz kontrolliert sind, helfen Dir diese Chanels sehr strak und lassen Dich in vielen Fällen weiterfahren.

Eine kleine Schwäche zeigt das Bonobo bei Inverts, da es nicht so einen extremen Pop bietet wie beispielsweise ein Goodboards Dude oder Fly. Jedoch muss man hier auch ganz klar betonen, dass das Bonobo auch kein Board für Inverts sein soll. Um diese Top Leistungen zu bringen hat das Bonobo einfach etwas zu viel Rocker und eine Kante welche nicht lang genug ist um die nötige Spannung auf dem Seil aufzubauen. Man muss jedoch ganz klar betonen, dass wir hier schon von absoluten Fortgeschrittenen Tricks wie beispielsweise einem Back Mobe sprechen. 

Einfache Air Ticks wie ein Ralley oder ein S-Bend lassen sich natürlich auch sehr gut mit dem Bonobo durchführen.

Aus unserer Erfahrung heraus, ist das Bonobo ein sehr verspieltes Einsteiger Wakeboad, mit dem viele Leute Spaß haben können. Ganz besonders kann man sich mit dem Bonobo verbessern und es ist kein Wakeboard welches Dich direkt überfordert.

Aber auch einem Fortgeschrittenen können wir das Bonobo durchaus nahelegen, besonders in den größeren Größen wie 146cm. Dort wird das Bonobo sehr verspielt und ist das optimale Board für Jibber und Wakeboarder die einfach nur entspannt curisen möchten.

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